Zauberhaft

Tischzauberei (Mikromagie, Close up-Magic)

Tischzauberei ist die wohl eindrucksvollste Art der Zauberei. Es werden keine großen Requisiten verwendet, sondern es wird Alltagsgegenständen gezaubert, welche die Zuschauer bei sich tragen. Da die Requisiten nicht aus großer Entfernung zu sehen sind, heißt diese Zaubersparte „Tischzauberei“. Natürlich heißt diese Sparte nicht nur Tischzauberei, weil keine großen Gegenstände verwendet werden, sondern auch weil die Zauberei direkt unter den Gästen stattfindet und nicht auf einer Bühne. Es wird für kleine Gruppen oder einzelne Tische gezaubert. Der Zauberkünstler läuft also von Gruppe zu Gruppe oder von Tisch zu Tisch und präsentiert seine Zauberkunststücke. Oft wird behauptet, dass die Kunststücke nur aus kurzer Distanz verfolgt werden können. Dieser Punkt ist abhängig vom jeweiligen Künstler. Der Zauberer sollte auch in der Lage sein, kleine Kunststücke große zu präsentieren.

Der Faktor, dass man so nah am Vorführenden ist und ihm während der Vorführung direkt auf die Hände schauen kann macht die Tischzauberei so unglaublich und interessant. Denn man kommt dennoch nicht hinter das Trickgeheimnis.

Typische Requisiten die bei der Tischzauberei verwendet werden sind u.a. Kartenspiele, Münzen, Geldscheine aber Sie werden auch Kunststücke mit Glasflaschen, Servietten und Fingerringen erleben.

In den USA ist die Tischzauberei „Table-hopping“ viel weiter verbreitet. Sie können in vielen Restaurants, Freizeitparks und Partys einen Tischzauberer erleben. In Deutschland werden Sie nur in wenigen Restaurants einen Tischzauberer entdecken. Der Trend der Tischzauberei ist jedoch sehr positiv.

Bühnenmagie

Diese Form der Zauberkunst ist für einen großen Publikumkreis geeignet. Es werden Requisiten verwendet, welche die Zuschauer gut erkennen können. Die Kunststücke sind so konzipiert, dass das ganze Publikum an der Show teilnehmen kann und auch alles bestens nachvollziehen kann. Anders als bei der Illusionszauberei. Denn bei der Illusionszauberei werden Requisiten verwendet, die auch die Zuschauer in der letzten Reihe sehr gut erkennen können. Bei der Bühnenzauberei lebt die Show von der interaktiven Teilnahme der Zuschauer und genau das macht eine gute Bühnenshow aus. Typische Requisiten, wie es in der Tischzauberei der Fall ist, sind bei der Bühnenzauberei nicht vertreten. Es gibt Zauberkünstler die mit Tüchern zaubern, andere zaubern mit Flaschen oder anderen Alltagsgegenständen. Mit Sicherheit werden Sie den ein oder anderen Klassiker der Zauberkunst schon einmal gesehen haben, wer hat noch nicht einen Zauberkünstler gesehen, der einen Würfelkasten, ein Tuchverschwinden oder ein Seilzerschneiden vorgeführt hat. Die Bühnenzauberei fand ihren Ursprung im 19. Jahrhundert und wurde unter anderem durch den Franzosen Jean Eugène Robert-Houdin und den Briten John Henry Anderson verbreitet und bekannt.

Salonmagie

Der kleine Verwandet der Bühnenmagie. Die Show findet allerdings auf keiner großen Bühne statt, sondern wird dem Publikum auf einer ebenerdigen Fläche präsentiert. Der Personenkreis, kann aus diesem Grund auch nicht so groß sein, wie es bei der Bühnenmagie der Fall ist.

Durch die Verwendung eines Podestes, kann jedoch die Sicht für die Zuschauer verbessert werden und somit ist die Salonmagie für einen Personenkreis bis zu ca. 120 Personen gut geeignet.

Damit auch alle Zuschauer den Showverlauf verfolgen können, wird die Präsentation durch eine Soundanlage verstärkt.

Die Kunststücke werden so ausgewählt, dass Sie für den ganzen Zuschauerkreis gut sichtbar sind und jeder Zuschauer die Show mitverfolgen kann.

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